Folgende Frage steht bei der Tagung im Fokus: Woher sollen die finanziellen Mittel für einen flächendeckenden Ausbau der Glasfaserinfrastruktur kommen? Die großen Player der Telekom Branche haben eine belastbare Bilanz, bei ihnen wäre die Kreditvergabe aus der Sicht der Banker ein „kalkulierbares Geschäft“. Großprojekte im FTTH- Bereich erfordern jedoch genauso Geld vom Kapitalmarkt, nur sind im ländlichen Raum die Amortisationszeiten viel länger als in den Ballungszentren und die Skalenvorteile viel geringer. Diese Projekte müssten mit haftendem Eigenkapital ausgestattet werden und könnten dann schrittweise mit steigendem Kreditrahmen das Geschäft aufbauen. Bei einem Glasfasernetz ist die Schlüsselgröße die Anschlussquote (Take Cup Rate): die schnelle Erreichung von 40-60 % ist essentiell.

Die Kombination verschiedener Finanzierungsarten, wenn notwendig unter Einbeziehung von staatlicher Beihilfe, führt vielfach zum Erfolg.

Wir bitten Sie um die Einreichung Ihrer Papers bzw. Vorträge zu folgenden Schwerpunkten:
  • Grundlagen der Finanzierung, verschiedene Modelle im Überblick
  • Fonds, Banken, Investoren und öffentliche Hand – welche Rolle spielen sie?
  • Risikobewertung, wie kann ein Risk-Assessment durchgeführt und wie können Kreditrisiken abgesichert werden?
    • Finanzierung von FTTH-Projekten – aus der Sicht von Banken und Investoren
    • Finanzierung mit oder ohne Förderungen?
  • Sind Haftungen durch die öffentliche Hand ein zielführendes Mittel?
  • Welche der Finanzierung dienende Maßnahmen können von der öffentlichen Hand ergriffen werden?
  • Förderungen: Arten, Antragstellung und Abwicklung
  • Finanzierung und Eigentumsproblematik von Inhouse-Verkabelungen
  • Stichwort „Anschlussfinanzierung“
    • Stichwort „Leerrohrfinanzierung“ („Maulwurfprämie“). Genügt das?
  • Nationale und Internationale Finanzierungsbeispiele von Glasfaserprojekten




Wir laden Sie ein, Ihren Beitrag zur CMG-AE Tagung „Finanzierung von FTTH - Projekten im ländlichen Raum“ einzureichen – mit folgendem Zeitplan:

bis zum 15. Mai 2014 benötigen wir
Ihre Zusage, als Referentin oder Referent mitzuwirken. Bitte senden Sie uns eine kurze inhaltliche Zusammenfassung in 3-5 Zeilen und ein kurzes berufliches Profil (max. 3 Zeilen). Ihre Präsentation dauert inkl. Diskussion 30 Minuten. (max. 20 Folien). Sie erfahren unmittelbar nach dem 15. Mai, ob Ihr eingereichter Beitrag im Programm berücksichtigt wird.

 
bis zum 18. Juni 2014 benötigen wir
Ihre Präsentation, die im Internet zum Download den Teilnehmern zur Verfügung gestellt wird.

 


Kontakt und Rückfragen:
Mag. Irmgard Kollmann
Confero, Prinz Eugen Straße 70/Stiege 2, 1040 Wien

Tel: 01-7189476-33 oder 0664-5567501

 

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